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Mit der
Geschichte über Wein könnten ganze Bibliotheken gefüllt werden. Deshalb
möchte ich einige der interessanten historischen Hintergründen nur kurz
umreißen.
Weinreben
Zählen zu den ältesten Pflanzen der Welt, bereits vor mehr als
100.000.000 Jahren hat es schon einige Arten Weinreben gegeben. Vor
mehr als 2.000 Jahren wurden diese Reben in die deutschsprachigen
Regionen eingeführt.
Es ist
leicht nach zuweisen, dass Wein schon sehr früh angebaut wurde. Die
Hochkulturen des nahen Ostens, dass heutige Ägypten und Israel haben die
für den Weinausbau geeignete Wildrebe „Vitis Vinifera“ angebaut. Vor
8.000 Jahren wurde bereit in Mesopotamien (heutige
Irak und
Nordost-Syrien) Trauben zur Herstellung von Wein
gepresst.
Wahrscheinlich waren es die Römer die vor ca. 2.000 Jahren den
Wein in unsere Regionen gebracht haben, als sie Germanien besetzt
hatten, die Besatzer fanden es zu mühselig den Wein in schweren Amorphen
(Gefäß) über die Alpen zu transportieren. Sie brachten die Rebstöcke aus
der Heimat mit in den Norden. Schon damals hatten die nordischen Weine
einen frischeren und vielfältigeren Geschmack als ihre südlichen
Vorgänger.
Im 8. Jahrhundert wurde der Anbau der Reben von
Karl der Große geregelt, sowie die Weinbereitung und den anschließenden
Verkauf. Zentren der Weinkultur waren vor allem die Klöster, zu dieser
Zeit war Wein Volksgetränk Nr. 1, bis sich um 1500 aufgrund der
veränderten klimatischen Bedingungen, die Rebfläche wegen der
verbesserten Bierherstellung und des erhöhten Aufkommen des Weinimports
nahmen ab.
Nach den Eroberungen Napoleons Anfang des 18. Jahrhunderts wurde in den
linksrheinischen Gebieten die Dominanz der Kirche im Weinbau gebrochen.
Ungebrochen blieb allerdings der Anspruch auf hohe Qualität auch durch
die neuen Besitzer, die nach und nach die deutschen Weine zu
internationalem Erfolg führen konnten. Deutsche Rhein- und Moselweine
wurden schon früh auch bis Böhmen, England und Russland exportiert.
Der Weinanbau wurde im 19. Jahrhundert von Reblaus vernichtete, so das
Sorten die typisch für ihr Gebiet waren, wie gemischte Sätze aus
Kombination verschiedener Rebsorten eines Weinbergs verschwanden. In der
Jahrhundertwende konnte mit dem Pfropfreben neu begonnen werden. Seit
dem Auftreten des Reblausbefalls wird das Verfahren Pfropfrebe, bei der
heimische Rebsorten auf resistenten der amerikanischen Wurzeln
gezüchtet, dies ist sogar gesetzlich vorgeschrieben.
Fortschritt in der
Rebzüchtung brachte ein vielfältiges Sortiment an Standardsorten hervor,
die den heutigen deutschen Weinbau ausmachen.
wird fortgesetzt....
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